Bisher sind wir hier nur auf das Thema interne Audits eingegangen. Noch einmal zur Wiederholung:
INTERN geht es uns um mehr als nur die Erfüllung von rechtlichen Vorgaben. Aus diesem Grund orientiert man sich zugleich an einer ISO Norm, der die kontinuierliche Verbesserung im Sinne des Unternehmens ein Anliegen ist. Die Interessenslage des Managements kann doch nur sein effizient (kostengünstig) zum Ziel zu gelangen. Quality kann nicht zum Selbstzweck werden und nur Papier produzieren.
EXTERN gelten völlig andere Kriterien. Partnerschaften, Leasing, Codeshare führen dazu, dass man sich von der Qualität anderer ("Partner"-) Unternehmen bzw Lieferanten überzeugen muss. Natürlich ist das eine kostspielige Angelegenheit die Qualität (Sicherheit ist immer ein Synonym für Qualität) anderer Unternehmen zu überprüfen.
In der Luftfahrt wurde deshalb ein standardisiertes Verfahren seitens IATA (International Air Transport Association) geschaffen, dass sogenannte IOSA (IATA Operational Safety Audit), bzw ISAGO (IATA Safety Audit Programm for Ground Operations). Von der IATA betraute Unternehmen prüfen ein Luftfahrtunternehmen bzw Ground Handling Organisationen und stellen diesen, sofern sie den eigenst dafür geschaffenen Standard umgesetzt haben, ein Zertifikat aus. Dieses wird in einem vorgeschriebenen Intervall erneuert.
Nähere Details hierzu finden sich auf der IATA Homepage im Internet.
Besitzt eine Airline dieses Zertifikat, muss sie, bevor sie zum Partner wird, nicht in vollem Umfang auditiert werden.